Rückblick ZELTfestival 2019

Das war das ZELTfestival Stutensee 2019

14 Tage Gemeinschaft und Begegnung mit Gott und den Menschen

36 bunte Veranstaltungen mit wertvollen Botschaften

140 Kuchen, 2000l Getränke und viele, viele leckere Snacks 🙂

600 helfende Hände im großen ZELTfestival-Team

mehr als 10.700 Besucher

… unzählige gute Gespräche & Impulse

Ein ganz herzliches DANKESCHÖN...

… den vielen engagierten Helfern,

… Zeltpfarrer Thomas Wingert und Zeltmeister Martin Heubach,

… allen Unterstützern, Spendern und Sponsoren

… den Behörden und Mitarbeitern vom Bauhof Stutensee

und natürlich den vielen Besuchern für ein gelungenes „ZusammenWachsen“ beim ZELTfestival Stutensee!

ZELTfestival-Impressionen 2019

ÖKUMEN. ABSCHLUSSGOTTESDIENST

Mit einem ökumenischen Gottesdienst im vollen Zelt fand das ZELTfestival Stutensee am 05. Mai seinen würdigen Abschluss. Für die Besucher wurde an diesem Schlusspunkt greifbar, was in den zurückliegende 14 Tagen an Schönem und Frohmachendem entstanden ist. Im Gottesdienst gab es bewegende Lieder (großartig begleitet durch die Band „Charisma“ aus Weingarten), ermutigende, zukunftsweisende Denkanstöße (durch die beiden Ortsgeistlichen Jens Meierhof von der Kath. Kirchengemeinde Stutensee-Weingarten und Pfarrer Lothar Eisele von der Ev. Kirchengemeinde Friedrichstal), eine große Offenheit zur Begegnung und zum Gespräch untereinander. Und das alles mündete in das ernsthafte Anliegen ein, miteinander glaubwürdig die Liebe Christi zu den Menschen zu bezeugen. Da kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Durch das ZELTfestival sind die christlichen Gemeinden in Stutensee nicht nur ein Stück mehr zusammengewachsen sondern auch zusammen gewachsen.  „Das ZELTfestival war eine Lernschule im Glauben über das ZELTfestival hinaus“, wie Jens Meierhof es formulierte. Wir durften als Gemeinde erleben, dass in der Offenheit für den, der anders denkt und anders glaubt, uns Christus entgegen kommt.

So stehen wir wehmütig, aber mit großer Dankbarkeit am Ende einer erfüllten Zeit, aus der wir optimistisch das von Lothar Eisele formulierte Vermächtnis mitnehmen können:  „Zusammenarbeit geht auch in Zukunft!“ An dieser Stelle sei noch einmal der ehm. UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld, der bereits im Gottesdienst erwähnt wurde, zitiert: „Dem Vergangenen Dank, dem Kommenden: Ja!“. Wir ergänzen noch den alten Jungscharler-Gruß: „Mit Jesus mutig voran!“ – Gott befohlen.

Fotos: Martin Strohal

ABSCHLUSSABEND

Der Abschlussabend im Zelt sollte ein Abend werden für Herz und Seele. Das „G-Team“ des ZELTfestivals  (Gespäch – Gebet – gesegnet) hatte ihn zusammen mit Zeltpfarrer Thomas Wingert vorbereitet. Eingeladen wurde zu einer inneren Einkehr, ganz bei sich anzukommen, um von dort aus den Kontakt aufzunehmen mit dem dreieinigen Gott. Für einige mag das ein erster Versuch gewesen sein, ein zaghaftes Vorwärtstasten, vorsichtig und reserviert. Für andere der Zeitpunkt, sich in der Beziehung zu Gott für einen neuen Grad der Verbindlichkeit zu entscheiden. Oder es war in dieser Zeit dran, einmal Gott sein Herz zu zeigen: unbewältigte Schuld, nicht verheilte Verletzungen, bedrückende Trauer,  die Sorge um Menschen oder aber ihm herzlich zu danken und ihn zu loben für das, was er Gutes getan hat in einem Leben. Wir wissen es nicht, was sich an den verschiedenen, mit viel Sinn fürs Schöne und Wohltuende gestalteten Stationen im Zelt ereignet hat. Dort konnte jede/jeder, der es wollte, zeichenhafte oder konkrete Hilfestellungen in Anspruch nehmen, und davon wurde gerne und reichlich Gebrauch gemacht.

Thomas Wingert sprach an diesem Abend über Petrus.  Petrus, dem Jünger, der so viel mit Jesus erlebt hat, der hervorstach in seinem Eifer, der Jesus aber auch verleugnete und verließ. An seinem Leben wird deutlich, dass das Leben als Christ in einer grundsätzlichen Spannung steht. Für Petrus galt, immer wieder neu Schritte auf Jesus zuzugehen. Man denke nur an seinen berühmten Satz: „Herr, wohin sonst sollten wir gehen?“. Letztlich aber (in den ganz entscheidenden Situationen) war es Jesus, der auf Petrus zuging, ihn ansprach, beauftragte, ergriff, rettete, liebte. Dass Jesus das tut, davon leben wir als Christen alle.

Fotos: Michael Schönthal, Sabrina Strohal

FRÜHSCHOPPEN mit Weißwurst und Musik

So ein klassisches Weißwurstfrühstück, mit Weißwurst, Weißbier, süßem Senf, Laugenbrezeln und Blasmusik im Hintergrund (Herzlichen Dank an das tolle Saxophonspiel von Mathias Fohler!), wie es an diesem Vormittag im Festivalzelt serviert wurde, macht satt. Selbst die schwer arbeitenden Handwerker und Hausfrauen. Und auch die durchnässten Nordic-Walker kommen da wieder zu Kräften. Freilich, das ist kein großes Abenteuer, aber irgendwie doch eine existenzielle Erfahrung. „Unser täglich Brot gib uns heute …“. Wir leben davon, dass uns der Tisch gedeckt wird, wir leben davon, dass wir versorgt werden, wir leben, mehr als uns bewusst ist, von der Verlässlichkeit Gottes, denn er „lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte“. Die Bibel nennt das Segen. Wie gesagt ziemlich unspektakulär aber ungemein nachhaltig.

 

Fotos: Michael Schönthal

NORDIC WALKING

Trotz des ungemütlichen Wetters traf sich auch am Samstagmorgen nochmals eine Gruppe Walking-Interessierter, um gemeinsam in Bewegung zu kommen und den, wenn auch wetterbedingt gekürzten, Impulsen und Anleitungen von Zeltmeister Martin Heubach zu lauschen. Insgesamt haben wir in Stutensee mit 133 Teilnehmern an den vier Nordic-Walking-Terminen den bisherigen Zeltkirchenrekord aufgestellt – in diesem Sinne: weiter so!

 

JOHANNES WARTH & FRIENDS

Besucherrekord beim Abend mit Johannes Warth und seinen „8 Samen der Achtsamkeit“. 740 Besucher verteilten sich auf Zelt und Kirche, wohin die Veranstaltung zusätzlich, in weiser Voraussicht per Video übertragen wurde. Wenn vorher bekannt gewesen wäre, dass der Ermutiger Johannes Warth sein Programm aus herzerwärmendem, ansteckendem Humor und erhellenden, um nicht zu sagen hell machenden Gedanken, noch durch überschäumende Musik (Sarah Kaiser, Gesang; Michael Schlierf, Piano) bereichert, dann wäre auch die Kirche noch zu klein gewesen. Festgestellt werden darf: Alle, die da waren wurden ganz und gar reich beschenkt.

Und weil die 8 Samen der Achtsamkeit etwas wirklich Kostbares sind, seien sie hier nochmals im Schnelldurchlauf in Erinnerung gebracht:  

  1. EinSamen – wie einsame Spitze. Du muss wissen: Wir alle, jede/r ist einsame Spitze und unvergleichlich. „Geschöpft“ vom Schöpfergott. Und die Bewegung beim Schöpfen führt nach oben, richtet auf.
  2. ZweiSamen – oder auch Gemein-Samen. Lasst euch nicht auseinanderdividieren, sondern „haldet z’amma“ (in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Gemeinde, im Dorf, nach dem ZELTfestival …).
  3. DreiSamen – ins Englische übertragen: Try-Samen (von to try = versuchen, ausprobieren). Probiere immer wieder etwas Neues aus und lass dich von den vielen „Des goat net“ nicht entmutigen. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne und der beginnt immer mit dem ersten Schritt, dem ersten Ton, dem ersten Wort.
  4. VierSamen – wieder englisch gedacht: Fear-Samen (von fear = Furcht). Furcht ist ein schlechter Ratgeber. Deshalb lass dich doch vom Mut bestimmen und trau dich. Die einzige Furcht, die zählt, ist die Ehrfurcht.
  5. FünfSamen – auch als Freude-Samen bekannt. Vom Englischen „Give me a high five“ = jmd. abklatschen. Das ist ja vor allem im Sport gute Gewohnheit: Lahm flankt auf Schweinsteiger und  – Tor!!! Wow! Was folgt ist Jubel, Freude, Bad im Glück. Klopf dir selber auf die Schulter, wenn Du etwas geschafft hast, und freue Dich mit, wenn anderen etwas gelingt.
  6. SechsSamen – zu denken ist an den (sechsten) Sinn. Beim Sinn-Same, auch Leidenschaft-Same genannt, geht es um das Sinnstiftende im Leben, um das, was tiefe Freude und Befriedigung schenkt, also um Leidenschaften. Und die haben etwas mit unseren Begabungen zu tun. Die heben uns nach oben, denn sie kommen von dem, der uns „geschöpft“ hat.
  7. SiebenSamen – Auszusieben ist so wichtig. Wir müssen uns nicht alles aufbürden, nicht alles mitmachen und es auch nicht Jedem recht machen. Und das bekannte „Was denget nod Leit“ braucht immer weniger unser Maßstab zu sein.
  8. AchtSamen – von achten. „Ein jeder achte den anderen höher als sich selbst“. Höher – das ist fast zu anspruchsvoll, mit „jeder achte auch den andern“ ist schon viel erreicht.

Die Bestimmung des Samens besteht darin Frucht zu bringen. Deshalb: Lasst uns säen! Die Körner werden dadurch nicht weniger.

Fotos: Sven Schiebel

MÄNNERABEND MIT MICHAEL STAHL

Michael Stahl, ehemaliger VIP-Bodyguard, heute Fachlehrer für Selbstverteidigung und Gewaltprävention, ist einer, dem man gerne zuhört. So auch beim Männerabend auf dem ZELTfestival. Bereitwillig erzählte er von sich. Von seiner Kindheit, die entbehrungsreich war, geprägt von Gewalt, Demütigung und Ausgrenzung, die ihn aber auch den Wert der einfachen Dinge gelehrt hat, die er mitgenommen hat in sein Erwachsensein. So spracht er vom Zelten und vom Lagerfeuer, vom Staudammbauen am Bach und von den anderen alten, vielleicht verschütteten Sehnsüchten in den Männerherzen. Etwa die Sehnsucht nach den Tugenden der Ritterlichkeit: die Schwachen beschützen, Tapferkeit, Anstand, dienstbare, hingebungsvolle Liebe … . Man hörte Michael Stahl zu mit heißen Ohren und brennenden Herzen, weil zu spüren war: Person und Worte sind hier ganz beisammen, das Leben und das Predigen sind eins. Und deshalb steckt Autorität hinter seiner Überzeugung, dass gerade Männer sich verändern müssen. Sie müssen lernen über ihre Niederlagen zu sprechen, über Gefühle, Ängste und das, was sie glücklich macht, vor allem aber sich zu trauen, Liebe auszusprechen. „Du, ich hab Dich lieb“ zu Lebzeiten gesagt ist nun einmal viel wertvoller als der „In Liebe“-Gruß auf der Todesanzeige. Wie ist aber Veränderung möglich? Nun, einfach mal anfangen wäre nicht schlecht, einfach mal Held sein und über seinen Schatten springen. Bei Michael Stahl, so sein glaubwürdiges Zeugnis, war die Veränderung seines Herzens das Entscheidende. Sein Herz in Ordnung bringen zu lassen durch den größten Arzt, den besten Frühstücksmacher, den liebevollsten Fußpfleger, den vertrauenswürdigsten Kopfkissenteiler  – Jesus Christus. Einmal und immer wieder.

Fotos: Sven Schiebel

NACHMITTAG MIT MICHAEL STAHL

Schon am Nachmittag begeisterte Michael Stahl ca. 90 Teens – überwiegend Konfirmanden aus den beteiligten Gemeinden – mit seiner Geschichte und einigen praktischen Übungen z.B. zu Geschicklichkeit, Konzentration, Reaktion und Abgrenzung. Immer wieder holte er auch einzelne Teilnehmer aus der Gruppe nach vorne, um verschiedene Dinge zu demonstrieren. Wichtig war ihm auch, den Teens klarzumachen, dass jeder bei Gott einen unvergleichlichen Wert hat, der nicht abhängig ist vom Urteil anderer. Wer sich dessen bewusst ist, der kann auch zu denen stehen, die von anderen ausgegrenzt werden. Sprach er anfangs noch mit Mikrofon, so konnte er dieses später auf die Seite legen – so gespannt hingen die Teilnehmer an seinen Lippen, dass kaum ein Geräusch zu hören war.

SPORTLICHER ABEND

Wer sich zum ‚Sportlichen Abend‘ mit Zeltpfarrer Thomas Wingert und dem Turnverein Friedrichstal hat einladen lassen, erlebte eine wirklich bewegende Veranstaltung. Schon beim Zuschauen wurden die Gäste von den Tanzdarbietungen der Irish Dance Companie und der Gruppe „In Motion“ des TV- Friedrichstals formlich mitgerissen. Erst recht dann beim „Luftballon-Volleyball-Wettkampf“ zwischen rechter und linker Zelthälfte, denn hier konnte sich niemand nur auf’s Zuschauen beschränken. Hier war aktives Baggern, Pritschen und Schmettern angesagt. Dass Bewegung, Wettkampf und sportlicher Erfolg unheimlich Laune machen, konnte so leibhaftig erlebt werden.

Innerlich bewegend waren die Interviews, die Thomas Wingert mit jungen und alten, sogar sehr alten Sportlern führte. Bereitwillig und offen gaben sie  Zeugnis von ihrem Sport, wie sie dazu kamen und dabei blieben aber auch zur Relevanz des Glaubens in ihrem Leben. So war dieser kurzweilige, kunterbunte Abend eine Werbung für gesunde sportliche Betätigung und gesundmachenden, unverkrampften Glauben.  Die Lust, sich beides nicht entgehen zu lassen, ist dadurch zweifellos gestiegen.

Fotos: Sven Schiebel

ZELTFESTIVAL VERLOSUNG

An diesem Nachmittag gab es ja auch noch etwas zu gewinnen: Um 17 Uhr stand die große ZELTfestival Verlosung an. Preise im Wert von über 8.000,- € waren in der Lostrommel und sollten per Losglück ihren Besitzer wechseln. Dadurch, dass alle Lose verkauft werden konnten, leistete die Tombola einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Festivals. Ein ganz großes Dankeschön an Familie Lehmann für die Organisation und Durchführung der Verlosung, aber auch an alle Loskäufer für diese Unterstützung!  Und herzlichen Glückwunsch an die Gewinner der Preise! Gewinner durch das ZELTfestival sind wir ja alle irgendwie.

Fotos: Sven Schiebel

FAMILIENTAG AM 1. MAI

Die Rasenflächen um die Ev. Kirche in Friedrichstal wurden am 1. Mai mit buntem Treiben erfüllt. Es war definitiv viel los beim Familientag des ZELTfestivals. Das „bayrische“ Wetter mit blauem Himmel und weißen Schäfchenwolken hatte daran einen nicht unerheblichen Anteil. Der Liederkranz Friedrichstal sorgte mit Gegrilltem für die Verpflegung. Im Festivalzelt wurden wie immer die Getränke ausgeschenkt. Und die vielen Action-Angebote wie Büchsenwerfen, Gummistiefelweitwurf, Slackline-Balancieren uvm., animierten nicht nur Kinder zum begeisterten Mitmachen. Der Favorit bei den Mädchen und Jungs, das ergab eine nicht ganz repräsentative Umfrage, waren zweifellos die „Goofballz“ – große Bälle, in die zumindest Kinder ganz hinein passen und in denen man dann über die Wiese rollt. Begeistert wurde Mama und Papa erzählt; „Zum Schluss bin ich auf dem Kopf gestanden!“. Was gibt es Schöneres als leuchtende Kinderaugen 😊.

Fotos: Sven Schiebel

BIKER- UND ZWEIRADGOTTESDIENST

Der eine, Thomas Weinmann, war mehrfacher deutscher Meister im Sidecar-Motorcross, der andere Martin Heubach, Zeltmeister der Zeltkirchenarbeit, durchmaß schon als Zehnjähriger auf einer NSU-Quickly die Felder und Wiesen des heimischen Bauernhofs. Beides also Motorradfahrer aus Leidenschaft. Ihnen zuzuhören, wie sie von den Touren auf ihren Maschinen schwärmten, vom Spüren des Fahrtwinds erzählten und das Gefühl beschrieben, beim Cruisen dem Himmel ein Stückchen näher zu, da konnte man als Nicht-Biker schon neidisch werden.

Der Gottesdienst am 1. Mai malte das Bild des Einsseins von Fahrer und Zweirad aber weiter: „Rev your heart“ – bring dein Herz auf Touren, begreife, dass du von Gott berufen bist, an seinem Reich zu bauen, sei darin eins mit ihm. Welch ein Privileg, welch ein Ziel! Der Einsatz dafür lohnt sich, denn er wird Dich und die Welt verändern – und er reicht über den irdischen Horizont hinaus.

Fotos: Sven Schiebel

ÖKUMEN. SENIORENNACHMITTAG

Ein reichhaltiges Kuchenbuffet erwartete die mehr als 300 Gäste des Seniorennachmittags. Für die musikalische Gestaltung des Nachmittags sorgte der Seniorenbezirksbläserkreis. Gemeinsam mit Pfarrer Karl-Heinz Essig an der Ziehharmonika hielt Zeltpfarrer Thomas Wingert eine Dialogpredigt, auch das örtliche Vorbereitungsteam hatte viele kurze Impulse vorbereitet.

 

Fotos: Sonja Walschburger

LUFTAUFNAHMEN

Einen ungewöhnlichen Blick auf unser ZELTfestival-Gelände können wir dank moderner Technik werfen: Reiner Dieterich, zertifizierter Drohnenpilot, ließ seine Drohne über dem Zelt aufsteigen und diese schönen Aufnahmen anfertigen. Herzlichen Dank!

Fotos: Reiner Dieterich

SCHWESTER TERESA - "Jeder ist normal, bis Du ihn kennst"

Am Montagabend war das Zelt bis zum letzten Platz gefüllt. Über 700 Besucher wollten Schwester Teresa hören, leider konnten wir nicht alle Gäste im Zelt unterbringen.
Schwester Teresa war früher Leistungssportlerin, dann entdeckte sie die Bibel für sich, wurde Nonne, ging ins Kloster. Nach dem Studium der Religionspädagogik entwickelte sie die „Abenteuerlandgottesdienste“, die viele Familien begeistern. Sie schreibt Musicals, Bücher und reist mit ihren Vorträgen tausende von Kilometer im Jahr – man spürt ihre Liebe und Begeisterung für die Menschen, für Jesus und für ihre Arbeit.

Teresa Zukic hat schon immer ein großes Herz für Menschen, ihre ausgelassene Fröhlichkeit lässt uns auch an diesem Abend immer wieder mitlachen. Sie beschreibt, dass es nicht nur darauf ankommt, was wir erleben, sondern wie wir es bewerten. „Gedanken machen Gefühle“. So wie wir die Dinge interpretieren, die wir erleben, so beeinflussen sie uns. Sie macht Mut, öfter mal einen „Gedankenstopp“ einzulegen, bevor eine negative Spirale im Kopf startet.

Und dann berichtet sie von dem, was den Kern ihres Lebens ausmacht: Ihre Liebe zu Jesus Christus und der Überzeugung, dass jeder Mensch von Jesus Christus ein für allemal geliebt ist. Und so wie sie das sagt, spürt man: Das ist für sie keine Worthülse, das ist zutiefst ihre Überzeugung.

Fotos: Sven Schiebel

MARIONETTEN-THEATER

„Einfach spitze, dass ihr da seid“ – Damit konnten Elke und Jörg Seiter eine große Kinderschar begrüßen, die sich zusammen mit ihren Erziehern, Eltern oder Großeltern auf den Weg ins Zelt gemacht hatten. Und dieser Ausflug hat sich für alle gelohnt – die wunderschönen Puppen und abwechslungsreichen Geschichten begeisterten nicht nur die kleinen Zuschauer: Gebannt wurde mitgefiebert, wie sich der Hirte auf die Suche nach dem verlorenen Schaf macht oder wie Kasperl über seinen Schatten springt. Dazwischen führte Jörg Seiter mit seinen Handpuppen einfühlsame und kindgerechte Dialoge über das alltägliche Miteinander und das gemeinsame Singen kam natürlich auch nicht zu kurz.

Fotos: Sven Schiebel

CANDLE-LIGHT-DINNER
mit Jörg Berger, Heiko Bräuning und Michael Schlierf

Alle wissen es: „Zu manchen Tätigkeiten bedarf es eines Zweiten“, und „… erst recht in Liebesdingen lässt sich zu zweit mehr bringen“. Bei einem Festival unter dem Motto „ZusammenWachsen“ durfte das Thema „Zweisamkeit“ auf keinen Fall fehlen, und dafür gab es einen romantischen Abend für Paare im Zelt, das Candle-light-Dinner.

Drei Gänge wurden serviert und dazwischen tafelte Paartherapeut Jörg Berger fachkundige Ratschläge für die Paarbeziehung auf. So war für Gesprächsstoff gesorgt, schließlich trägt die Kommunikation bekanntermaßen besonders zum Gelingen einer Beziehung bei. Und darin kann sich jedes Paar immer noch verbessern.
Für einem runden Abend sorgte einmal mehr die beglückende Musik von Michael Schlierf und Heiko Bräuning, und auch die nette Betreuung und Bedienung darf nicht unerwähnt bleiben. Viele Gäste empfanden diesen Abend deshalb als „wirklich wunderbar“.

Fotos: Sven Schiebel

MUSIKALISCHER NACHMITTAG
mit Heiko Bräuning und Michael Schlierf

Leib, Seele und Geist wurden an diesem Nachmittag im Zelt verwöhnt: Kaffee für den Kreislauf, ein konditormäßiges Kuchenbuffet für den Magen, Klavierspiel vom Feinsten von Michael Schierf, anspornende Gedanken in den Liedern und Geschichten von Heiko Bräuning, herzliche Begegnung und lebendiger Austausch untereinander. So konnte der Dankbarkeitstank aufgefüllt werden, „dass ich jeden Tag mit Leib und Seele leben kann, dass ich meine Wege ziehen darf wohin und wann. Dass ich meinen Atem spüren kann und das Herz in mir, dass ich jeden Tag noch Lebensmut und Freude spür‘“. –  Gott sei Dank dafür.

Fotos: Sven Schiebel

GOTTESDIENST
mit Heiko Bräuning und Michael Schlierf

Mit „Gott ist gegenwärtig“, dem schönen Lied von Paul Gerhardt, nahm der 2. Gottesdienst beim ZELTfestival auch schon an Fahrt auf, denn er stand unter der Losung „Überraschendes unterwegs“. Gut 500 Gottesdienstbesucher wurden von Fernsehpfarrer und Referenten für Theologie und Seelsorge der Zieglerschen Anstalten Heiko Bräuning sowie dem Stuttgarter Pianisten Michael Schlierf mit auf einen „Gedankengang“ genommen, der an wesentlichen Orientierungspunkten der christlichen Botschaft vorbeiführte. Besonders einprägsam: Die „weiße Fahne“. Bei den Schlachten der alten Griechen gab es die heilige Regel, dass das siegreiche Heer das geschlagene nach Hissen der weißen Fahne nicht nur zu verschonen sondern vielmehr zu versorgen hatte.

Gott zu vertrauen heißt nichts anderes, als innerlich die weiße Fahne zu hissen: „Hier stehe ich, ich kann nicht mehr, hilf Du mir weiter.“ Gott hat versprochen „den glimmenden Docht nicht zu löschen und das geknickte Rohr nicht zu zerbrechen“. Er sagt uns zu, uns aufzurichten und zu versorgen und uns immer wieder einen neuen Anfang in Freiheit zu schenken.

Übrigens kann man eine solche „weiße Fahne“ immer dabei haben: Mit Zahnstocher und weißem Papier schnell gebastelt und in die Tasche gesteckt erinnert sie uns immer daran: Gott steht und geht an unserer Seite.

Fotos: Sven Schiebel

#ZusammENgagiert #ZusammENdlos feiern

#zusammENgagiert – so begann der Jugendtag des Zeltfestivals. Micha Ulmer, Pastor im EC Blankenloch,  teilte unterm Zeltdach (im Trockenen also) als Start in die „Action“ erstmal eine Brotzeit für Kopf und Herz aus. So gestärkt konnten die Jugendlichen Wind und Regenwetter trotzen und ihre Kreativität und Talente in zahlreichen Workshops ausprobieren. Im Angebot waren: Strandstühle bauen, Sport, Handlettering, Graffiti, sich als Rapper versuchen Aktion-Painting, eine DJ-Kariere starten – Es war definitiv für jeden etwas dabei.

Nach kurzer Umbauphase empfing dann Deutsch-Rapper Philip Obrigewitsch, besser bekannt als fil_da_elephant die Jugendtagbesucher und brachte das Zelt richtig in Stimmung. Zu pulsierenden Beats sprach er von seinem Glauben und der immer aktuellen Botschaft: Jesus liebt dich!

Danach kam DJ Peppi auf die Bühne und heizte uns weiter ein. Da hieß es Hüften schwingen und mittanzen.
Gemeinsam performten die beiden Künstler dann das Abschlusslied und konnten alle „b.blezzed“ zum #zusammENdlosfeiern in die Nacht schicken.

Fotos: Sven Schiebel

ZIRKUS-GALA

Am Samstagvormittag öffnete der „Zirkus Talentino“ die Manege und die Kinder konnten vor mehr als 600 begeisterten Zuschauern zeigen, was sie in den vergangenen Tagen so fleißig geübt hatten. Da flogen Lunasticks durch die Luft, Fakire liefen über Scherben und Nägel, es wurde balanciert, jongliert, gezaubert und gelacht – sogar eine Herde Elefanten tanzte im Zelt. 

Es war ein rundum gelungener Abschluss der KinderBibelWoche – vielen Dank an alle kleinen und großen Artisten für die wunderbare Aufführung!

Fotos: Sven Schiebel, Martin Strohal

PROF. DR. THOMAS SCHIMMEL - Der Urknall und die Gottesfrage

Zu diesem Abend weiß man gar nicht, wo man anfangen soll beim Aufzählen der Perlen, die sich da aneinander reihten: Das übervolle Zelt, die wunderschönen musikalischen Beiträge, das gemeinsame Segenslied zum Abschied.

Im Zentrum stand jedoch der brillante Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schimmel. Der Physiker aus Oberfranken, der an der Uni Karlsruhe (Karlsruhe Institut für Technologie) forscht und lehrt, machte gleich zu Beginn seiner Ausführungen klar, worauf sich die Naturwissenschaften in ihrem Forscherdrang beschränken müssen, nämlich auf das Nachbuchstabieren der Gesetzmäßigkeiten. Forschung hilft, die Naturgesetze immer umfassender zu verstehen und kann belegen, dass das Universum ihnen seit der Initialzündung, dem Urknall, folgt. Aber warum es das tut, woher die Naturgesetze und Naturkonstanten kommen und warum sie so sind, wie sie sind, bleibt Geheimnis. Prof. Schimmel lies sein Zuhörer einen Blick werfen auf die unfassbare Präzision der Naturkonstanten, ihre unerschütterliche Stabilität und grenzenlose Gültigkeit. Da muss ganz einfach der Verdacht aufkommen, dass das ganze Universum einzig dazu da ist, damit wir leben können. An diesem Punkt kommt man dann an der Gottesfrage eigentlich nicht mehr vorbei. Diese ist aber durch die naturwissenschaftliche Forschung nicht mehr zu beantworten: „Es ist vermessen, Gott vermessen zu wollen“. Was bleibt dann aber noch? Ganz Wissenschaftler rät Prof. Schimmel zu einem experimentellen Ansatz. Dieser lautet: Wenn Jesus verspricht „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen“, dann kann das nur durch Ausprobieren überprüft werden. Lassen Sie sich auf diesen Versuch ein?

Fotos: Sven Schiebel

SPONSORENEMPFANG

Das ZELTfestival Stutensee wäre nicht möglich, ohne die Unterstützung vieler Spende und Sponsoren. Aber auch die gute Zusammenarbeit mit verantwortlichen Behörden und Ansprechpartnern war eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer solchen Großveranstaltung.

Auch an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an alle unsere Unterstützer!!!

KINDERBIBELWOCHE (Tag 2 und 3)

Am zweiten und dritten Tag der KiBiWo wurde nicht nur kräftig gesungen und den Geschichten vor Artist Arthur und Clown Anna gelauscht, sondern auch fleißig für die große Zirkusgala geübt und einstudiert. 

Fotos: Reiner Dieterich

FRAUENFRÜHSTÜCK - Fräulein Wundervoll

Wer verliert sich nicht manchmal selbst im Alltagstrubel und dem Durcheinander aller Aufgaben, Rollen und Ansprüche? 

Mit persönlichen, treffsicheren Texten und gefühlvollen Liedern gestalteten Autorin Elena Schulte und Musikerin Meline Pacek einen „wundervollen“ Vormittag für Frauen. 

Fotos: Harald Wengert

BLAULICHTABEND

Um eine, durch einen herabgestürzten Balken schwer verletzte Person zu bergen, setzten die Blaulichtfraktionen bei ihrer Bühnendemonstration pneumatische Hebekissen, Schaufeltrage und Vakuummatratze ein. Der Blaulichtabend beim Zeltfestival führte so den Zuschauern eindrücklich vor Augen, wie wichtig die umsichtige Hand-in-Hand Zusammenarbeit am Unfallort zwischen Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei in der Rettungskette ist, um Menschenleben zu retten. Doch mit dem Abtransport der geborgenen Verletzen ins Krankenhaus ist die Erste-Hilfe-Maßnahmen keineswegs abgeschlossen. Heutzutage schließt die Arbeit der Rettungsdienste selbstverständlich auch die Mitwirkung der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) mit ein. Die dafür ausgebildeten Frauen und Männer, nehmen sich der seelsorgerlichen Begleitung all derer an, die zwar keine körperlichen Schäden  aus einem Unfall davon tragen, aber dennoch massiv betroffen sind: Angehörige, Zeugen des Unfalls, Unfallverursacher und auch die Ersthelfer und Rettungskräfte selbst.

Als am Ende des Blaulichtabends alle anwesenden Rettungskräfte auf die Bühne gebeten wurden, brandete ein anhaltender, warmer Applaus im Zelt auf. Ihr Einsatz, der noch dazu überwiegend ehrenamtlich erfolgt, kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Die Gründe, warum Menschen sich bei den Rettungsdiensten engagieren sind höchst individuell und manchmal ist sogar ein persönlicher Schicksalsschlag der Auslöser. Vor der Leidenschaft, Freude und Hingabe in ihren Job, die diesen Persönlichkeiten im Gespräch abzuspüren ist, kann man nur den Hut ziehen. Vergelt’s Gott!

Fotos: Sven Schiebel

JOSEF MÜLLER - Ziemlich bester Schurke

An diesem Abend, bei Sturm und Wind, erzählte Josef Müller den Zeltfestival Besuchern seine ganz unglaublich Biographie: Sohn eines Polizisten. Als 17-Jähriger durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt. Er wird Steuerberater mit mehreren Kanzleien.  Investiert Gelder in Millionenhöhe aus Amerika, die sich im Nachhinein als Einnahmen aus Drogengeschäften und anderen Schurkereien  herausstellen und ist finanziell extrem erfolgreich. „Aber egal, wie viel Du auch hast, Du willst immer mehr.“

Dann macht er innerhalb kurzer Zeit riesige Verluste trifft falsche Entscheidungen. Sein Fazit: „Gier frisst Hirn“. Während seiner Flucht vor den Behörden macht er gänzlich unerwartet eine Gotteserfahrung, die ihm hilft, umzukehren und sein Leben zu ändern. Er wird verurteilt, landet im Gefängnis und beginnt dort eine theologische Ausbildung. Über seinen  Lebens“wandel“ spricht er nun in seinen Büchern und zahlreichen Vorträgen. 

Josef Müller ist eine sprühende Persönlichkeit. So unglaublich seine Erfahrungen auch klingen, er erzählt authentisch und unverblümt und mitreißend. Und so wurde es ein spannender, eindrücklicher Abend, der wichtige Einsichten vermittelte. Vor allem die, dass eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus mehr Erfüllung schenkt als aller Besitz.

Fotos: Sven Schiebel

KINDERBIBELWOCHE "Zirkus Talentino"

Für ca. 150 Kinder erfüllt sich diese Woche der Traum, als Zirkusartist oder -artistin in der Manege zu stehen. Am Mittwoch konnten die Kinder der KiBiWo zum ersten Mal Zirkusluft schnuppern und ihre Talente in unterschiedlichen Workshops ausprobieren. Artist Artur und seine Zirkusfreundin Anna führen durchs Programm und erzählen Geschichten aus dem Zirkusleben und der Bibel. 

 

Fotos: Reiner Dieterich

MUSIKAL. ABEND MIT CHÖREN

Wie nicht anders zu erwarten, wurde an diesem Abend im Zelt tatsächlich viel gesungen. Heute kamen Stutenseeer Chöre, die alle stolz  auf eine lange Chortraditionen zurückschauen können, mit ihrem Publikum zusammen. Was im Zelt begeisterte, war zu sehen, wer da alles mitsingt.  In den Chören – das war der Eindruck – da hat sich schon längst zusammengefunden, was andernorts erst noch zusammenwachsen muss.

Thematisiert wurde an diesem Abend, warum man eigentlich im Chor singt: Das Erlebnis der Chorgemeinschaft ist ein ganz wesentlicher Aspekt. Aber auch der Antrieb ist wichtig, als Chor ab und an mit einem Lied ein Lichtstrahl in der Nacht zu sein. 

An diesem Abend war es nicht nur der Gesang, der eine solche Ermutigung bescherte. Es waren auch die schwäbische Segensworte, die Zeltpfarrer Thomas Wingert am Ende vorlas. Bei allem was wir tun und wo wir in unserem Leben Kräfte, Gaben, Geld und Zeit investieren, ist letztlich doch alles am Segen gelegen. Und der kann uns nur geschenkt werden. An der andächtigen Ruhe im Zelt war zu spüren, dass diese Botschaft ankam.

Fotos: Martin Strohal

NORDIC WALKING

Bei strahlendem Sonnenschein machte sich Zeltmeister Martin Heubach mit einer großen Gruppe auf zur ersten Nordic-Walking-Tour des ZELTfestivals. Während der ca. 70-minütigen Runde gab es Bewegung, Gespräche und Impulse, die Körper und Seele gut tun.

Weitere Nordic-Walking-Termine sind:

Samstag, 27.04.2019 09:30 Uhr

Dienstag, 30.04.2019 15:00 Uhr

Samstag, 04.05.2019 09:30 Uhr

FAMILIENKONZERT MIT UWE LAL

Am Dienstag Nachmittag füllte sich das Zelt mit ca. 150 Kindern und ihren Familien zum Konzert von Uwe Lal.
Die liebevoll mit Schatzkisten und Meerestieren dekorierte Bühne versetzte alle in erwartungsvolle Spannung.
Während des mitreißenden Konzerts blieben die Besucher dann nur selten auf ihren Stühlen sitzen – egal ob jung oder alt – zu jedem Lied gab es  Bewegungen: Gemeinsam machten wir Frühsport, flogen ins Weltall oder besuchten den Zirkus. 
Zum Abschluss durften einige Kinder gemeinsam mit Uwe Lal auf der Bühne das bekannte Lied „Wir sind Wunderkinder“ singen.  
 
Bei leckerem Kuchen und Getränken klang der gelungene, bewegungsreiche Nachmittag für Groß und Klein dann vor dem Zelt gemütlich aus.

ERÖFFNUNGSABEND MR. JOY

Da stand ein Künstler auf der Bühne, der nicht nur als Jongleur, Einrad-Artist und insbesondere als Illusionist begeistert: Karsten Strohäcker alias Mr. Joy, in Schweden geboren, in Afrika aufgewachsen und in Schwaben sozialisiert, überzeugt über all dem als Persönlichkeit. Ein Mensch, sprühend vor Charme und wertschätzendem Humor, wirbt mit seiner ganzen Bühnenshow um das Vertrauen: Du kannst dich fallen lassen. Auch wenn Du strauchelst ist da jemand, der Dich auffängt und trägt. Dieser jemand ist ein Gott, der für Dich ist und nicht gegen Dich.
Steile Sätze, die Mr. Joy da so nebenbei beim Bällewerfen verliert und die gerade auch deshalb zielsicher ins Herz plumpsen. Wer gesehen hat, wie ein kleiner Junge voll Vertrauen, dass schon nichts passieren wird, den Finger in die „verzauberte“ Mausefalle legt, der bekommt vielleicht selbst ein wenig Lust oder ein bisschen Mut, sich auf den großen Ermutiger Jesus Christus einzulassen.

Dafür stand dieser bezaubernde, lebensfrohe Eröffnungsabend des Zeltfestivals. Mehr davon in den nächsten 14 Tagen…

Fotos: Sven Schiebel

ÖKUM. FAMILIENGOTTESDIENST

Man kann sich eigentlich nichts Schöneres wünschen, als so in das Zeltfestival zu starten: herrlicher Sonnenschein, eine heitere, erwartungsvolle Stimmung und dann das Zelt, das schon bei der ersten Veranstaltung, die Besucher nicht fassen kann. 720 Besucher hat der geübte Blick des Zeltmeisters registriert.

Und wenn die dann gemeinsam das bekannte Osterlied „Wir wollen alle fröhlich sein“ von Cyriakus Spangenberg anstimmen, dann liegt etwas in der Luft, das einem das Herz aufgehen lässt. Die beste Voraussetzung dafür, um Mut zu fassen und zu neuen Ufern aufzubrechen: im Blick auf das eigene Leben, im Blick auf die Beziehungen, Gemeinschaften, Lebensverhältnisse, die wir pflegen und in denen wir stecken. Nur wer wagt gewinnt.

Der Eröffnungsgottesdienst war ein guter Start, offen zu sein für Überraschendes und Unerwartetes.

Fotos: Sven Schiebel

Das ZELT steht!

Das große Röderzelt unseres ZELTfestivals hat mittlerweile seinen Platz zwischen den Bäumen des Friedrichstaler Markplatzes eingenommen. 

Ein großes Dankeschön gilt den vielen engagierten Helfern, die den Zeltaufbau unterstützt haben!